Ich bin angekommen

Nachdem ich mich tränenreich von allen verabschiedet habe, ging es am Dienstag abend in Heidelberg mit dem Bus Richtung Frankfurt-Hahn los. Als ich am Flughafen auf die Öffnung des Check in Schalters wartete, war es mir echt mulmig zumute, ich fühlte mich rundum alleine und verlassen. Nach erfolgreichem Check in wartete ich geduldig mit vielen Isländern und 2 anderen Deutschen, die auswanderten, auf den Abflug. Mit einer halben Stunde Verspätung ging es dann los und ich hatte einen angenehmen Flug. Um 0:10 Uhr landete ich in Keflavik in absoluter Dunkelheit und bei Regen. Ich war erstaunt wie gut es mir doch gelang, mich durchzufragen, bis ich beim richtigen Bus angekommen war und dieser mich in einer Stunde Fahrt in mein Hotel nach Reykjavik brachte. Ich war hundemüde und der Tag war vorbei.

Am nächsten Morgen sah ich beim Aufstehen, dass es draußen in Strömen regnete und ein heftiger Wind ging. Ich hatte doch noch einen Flug von Reykjavik nach Akureyri vor mir – wie sollte der bloß werden?

Auf dem Flugplatz angekommen, gab ich mein Gepäck auf und dann ging es auch schon raus zum Flieger, der Regen schlug mir ins Gesicht und ich hatte zu kämpfen dass ich gegen den Wind ankam. Der Flug war dann auch alles andere als angenehm. Es wackelte und schüttelte ununterbrochen und mein Magen hätte sich am liebsten wieder von meinem Frühstück verabschiedet. Zum Glück hatte ich nach einer dreiviertel Stunde alles überstanden und wurde in Akureyri von meiner Chefin herzlich empfangen.
Zuerst zeigte sie mir ihr Haus und mein Zimmer, es ist klein aber dafür mit einem tollen Ausblick auf die Berge, auf denen schon der erste Schnee liegt. Weiter ging es in den ersten der beiden Läden und ich hab nicht schlecht gestaunt, was dort für eine super moderne Werkstattausrüstung steht. Im zweiten Laden steht eine ebenso tolle Refraktionseinheit, allerdings lässt die Kontaktlinsenabteilung etwas zu wünschen übrig. Ich lernte meine Kollegen kennen und testete natürlich gleich mal, ob nach 6 Wochen Ferien das Refraktionieren noch klappt. Und siehe da, ich kann es noch. Der Abend verlief dann sehr ruhig, denn diese vielen neuen Eindrücke mussten erst einmal verarbeitet werden.

Das waren meine Anreise und mein erster Tag in einem mir bis dahin fremden Land und ich freue mich schon aufs Wochenende, wenn ich die Gegend ein bisschen unsicher machen kann und auch auf den Montag, da beginnt der Sprachkurs. Die Sprache hört sich zwar toll an aber man versteht absolut nichts…..
Also jetzt wisst ihr, wie es mir ergangen ist und ich melde mich demnächst wieder.

Eure Sabine

This entry was posted on Donnerstag, September 13th, 2007 at 22:29 and is filed under Allgemein. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. Both comments and pings are currently closed.

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